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Dienstag, 24. Januar 2012

Jesus und Ägypten


Durch den Aufenthalt Jesu in Ägypten wurde dieses Land für ihn in Besitz genommen und zeichnete sich auch wirklich dadurch aus, dass es gleich anfangs mit großer Begeisterung das Christentum annahm. Hier waren die ersten, mit Tausenden von Mönchen bevölkerten Klöster, „durch welche die ganze Wüste über das Paradies erhoben wurde, so dass es schien, als ob unzählige Engelscharen in sterblichen Leibern strahlten“ (S. Chrysost., Hom. 8 in Matth.)
Hier, in Alexandrien, war die erste christliche Hochschule, an welcher der Apostelschüler Pantänus, sein Schüler Clemens und dessen Schüler Origenes lehrten. Auch einzelne Orte sind dort durch die Flucht des Jesuskindes geheiligt, weshalb Ägypten zum Bereich der terra sancta, d.h. des Heiligen Landes gehört, und gewöhnlich auch von denen besucht wird, die nach dem Heiligen Lande pilgern.
(aus: Handbuch zur Biblischen Geschichte, Dr. Schuster und Dr. Holzammer, 1906, mit Approbation des hochw. Herrn Erzbischofs von Freiburg)

Doch schon der heilige Augustinus musste angesichts der Übergriffe der Donatisten in Nordafrika beklagen, dass das Evangelium dort schändlich verachtet werde. Kurz vor seinem Tod fielen auch noch die arianischen Vandalen dort ein. Was Wunder, dass bei so viel Leugnung der göttlichen Natur von Jesus Christus der Erfinder des Islam, Mohammed, mit seinem dezidiert anti-christlichen Islam und der Behauptung, in Gott gäbe es nur eine Person, 200 Jahre später leichtes Spiel  hatte.


Denn 451 n. Chr. waren die Kopten ins Schisma gegangen, weil sie an einer Irrlehre über die beiden Naturen Jesu Christi festhalten wollten.
Papst Leo XIII. machte große Versuche sie zurückzuholen, aber ohne nennenswerten Erfolg. Die katholischen Missonare sahen damals schon, welche Gefahr der Islam für die Zukunft bringen würde.


Und heute: Jetzt regieren die echten Moslems, die Moslembruderschaft und die Salafisten, beide von den Medien irreführend als Islamisten bezeichnet, denn wer sich genau an den abrogierten Koran, die Hadithe, Sira und die islamische Rechtssprechung seit Mohammed hält, wie die beiden genannten Gruppen, der ist kein Islamist, sondern ein rechtgläubiger Moslem. Irgendwann werden das auch noch die Journalisten einsehen müssen, aber dann wird es zu spät sein.
Auf Facebook machte in den letzten Tagen vermehrt ein Eintrag die Runde: „Wenn eine Revolution, die von jungen Liberalen angeführt wird und Hunderte von ihnen das Leben kostet, damit endet, dass die Muslimbrüder ins Parlament einziehen, dann sind Sie definitiv in Ägypten!“


Wenn eine Revolution damit endet, dass demnächst die Kopten noch mehr terrorisiert werden, als unter  Präsident Mubarak, dann sind sie in einem Schariastaat, ungewollt herbeigejubelt vom blinden, weil entchristlichten Westen.